Krawatten nach Muster

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Der feste Platz der Krawattenmuster

Die Herrenmode unterliegt genauso den üblichen Schwankungen des Modezirkuses, wie das Damenpendant.

Sehr stark fällt dies bei den Farben auf. Im Sommer eher heller und farblich intensiv ergänzen gemusterte Krawatten sowohl die aktuellen Hemdfarben als auch die von Anzügen und Sakkos.

Große Muster wie zum Beispiel bei Streifenkrawatte oder Karos stehen für eine auffällige und lässige Mode, während dezente Krawattenmuster für mehr Seriosität stehen. Oft ist die Struktur der Krawatte so zurückhaltend gestaltet, dass sich ein wirkliches Muster erst bei näherer Betrachtung ergibt. Um eine kleine Orientierungshilfe zu geben, gehen wir hier auf ein paar Krawattenmuster ein und stellen Ihnen die wichtigsten vor.

Die geometrisch gemusterte Krawatte

Im Jaquard-Verfahren gewebte Krawatten weisen geometrische Muster wie Fischgrät oder Hahnentritt auf, es sind aber auch andere Muster möglich. Durch die aufwendige Herstellung sind diese Krawatten oft dicker als Krawatten aus flach gewebten Stoffen und können daher etwas schwerer zu binden sein. Mit einem etwas breiteten Knoten sind Sie daher auf der richtigen Seite. Außerdem können diese dickeren Krawatten oft etwas gröber wirken, es empfiehlt sich daher, sie zu Stoffen mit ähnlich grober oder feiner Struktur zu kombinieren.

Die gepunktete Krawatte

Ein Klassiker und in allen Punktgrößen zu haben, dabei gilt: Je größer der Punkt, desto gewagter ist das Dessin. Die klassische Krawatte hat weiße Punkte auf Dunkelblau oder leuchtendem Rot und für das Frühjahr auch kleine weiße Tupfen auf Hellgelb, Hellblau oder Pink. Die aktuelle Mode zeigt sich hier gerade besonders deutlich, vor allem auf einer Seidenkrawatte. Während die groß gepunktete Krawatte fast gänzlich von der Bildfläche verschwunden ist, stehen kleine und dezente Punkte, die sich kaum von der Grundfarbe der Krawatte abheben, nach wie vor hoch im Kurs. Achten Sie bei der Kombination der Krawatte mit Punkten besonders auf die Farbe des Hemdes und greifen Sie lieber zu einem Ensemble, das nicht zu harte Kontraste aufweist.

Wie die karierte Krawatte könnten auch die einzelnen Muster der karierten Krawatte kaum unterschiedlicher sein. Es gibt sie mit auffällig breiten Streifen und einem leichten Überkaro in Kontrastfarben oder aber mit ganz kleinem Karo aus sich kaum voneinander abhebenden Farben. Bei der Kombination gilt es sowohl die Hauptfarbe der Krawatte zu berücksichtigen als auch die Intensität der Farben.

Kleine Karos kombinieren sie dezent passend zu den anderen Farben Ihres Outfits, große Karos dürfen auffallen und sich vom Rest ihrer Kleidung abheben. Beachten Sie auch, dass Karos gerne zu Anzügen und Sakkos im englischen Stil getragen werden. Mit Krawatten aus Wolle oder in einer Mischung aus Wolle und Seide, kombiniert zu warmen und gröberen Stoffen (z.B. Tweed) können Sie hier nichts falsch machen!

Andere gemusterte Krawatten

Neben den hier kurz erwähnten Mustern gibt es noch eine ganze Bandbreite anderer Krawattenmotive. Die berühmten klassischen italienischen Kästchen beispielsweise sind elegant und nicht zu auffällig. Tragen Sie diese Krawattenmuster zum dunklen Anzug oder Sakko, am besten zum weißen Hemd. Mit dem passenden Einstecktuch ergibt sich so ein Outfit, mit dem sie nicht nur im Job glänzen können. Gitter-, Rauten- und Netzmuster kombinieren Sie nach einer im Muster vorkommenden Farbe. Haben Sie beispielsweise ein gelb/weißes Muster mit der Grundfarbe gelb, wirkt die Krawatte auf einem gelben Hemd weniger auffälliger, ergibt aber ein sommerliches Outfit.

Von einem weißen Hemd hebt sich die Krawatte stärker ab. Mit einem dunklen Anzug kombiniert steht Ihnen so ein dynamisches Business-Outfit zur Verfügung.